Zeugnisse sind wohlwollend formuliert, tragen die Bewertung aber in festen Formeln. Öffne dein Zeugnis als PDF oder Word-Datei und sieh, welche Note dahinter üblicherweise gelesen wird. Kostenlos und ohne Anmeldung, alles bleibt in deinem Browser.
Schätzung ohne Gewähr, keine Rechtsberatung. Was das heißt
Oder den Zeugnistext direkt einfügen
Die drei tragenden Formeln
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Deine Angaben für das Schreiben
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Zum Fall
Wenn etwas nicht stimmt, schreib uns. Wir lesen jede Mail selbst und antworten in der Regel am selben Tag. Passt das Ergebnis nicht zu deinem Fall, sag es uns, dann bessern wir nach. Das hier ist kostenlos und soll eine Hilfe sein, kein Geschäft.
Ehrlich dazugesagt: Es ist keine Prüfung deines Einzelfalls und keine Rechtsberatung. Das Schreiben ist ein Muster, das du in eigenem Namen verschickst, und ob es Erfolg hat, hängt von deinem Fall ab.
Zum Verschicken per E-Mail. Häng die eben geladene Datei an und kopier diesen Text hinein. Verschickt wird von hier aus nichts, das machst du selbst aus deinem eigenen Postfach.
Bei einer Kündigung, einem Widerspruch oder einer Frist ist die E-Mail oft nicht ausreichend. Wo es auf den Zugang ankommt, verschick das Schreiben zusätzlich auf Papier, am besten so, dass du den Zugang nachweisen kannst.
Gefundene Formulierungen
Im Text markiert
Es sucht nach Formulierungen, die in deutschen Zeugnissen üblich sind, und zeigt, wie sie in der gängigen Praxis gelesen werden. Ein Teil dieser Deutungen ist umstritten und wird von Gerichten nicht durchgängig anerkannt. Solche Stellen sind als umstritten gekennzeichnet.
Das Ergebnis ist eine Schätzung, keine Bewertung deines Zeugnisses und keine Rechtsberatung. Ob eine Formulierung in deinem konkreten Fall nachteilig ist, hängt vom Gesamtbild ab. Wenn viel davon abhängt, lass das Zeugnis von einer Fachanwältin oder einem Fachanwalt für Arbeitsrecht oder von deiner Gewerkschaft ansehen.
Was hinter den Formeln steckt und worauf du einen Anspruch hast.
Das ist die beste Bewertung und entspricht der Note sehr gut. Die Skala ergibt sich aus zwei Wörtern: stets steht für die Häufigkeit, vollste für den Grad.
Fehlt das Wort „stets“, ist das kein Zufall und in der Regel eine Stufe schlechter.
Nach § 109 Gewerbeordnung hast du Anspruch auf ein wohlwollend formuliertes, wahres Zeugnis. Einen Anspruch auf eine gute Note hast du damit aber nicht.
Das Bundesarbeitsgericht hat 2014 entschieden, dass die Note befriedigend der Maßstab ist. Wer eine bessere Beurteilung will, muss selbst darlegen und beweisen, dass die Leistung überdurchschnittlich war. Dass in der Praxis die meisten Zeugnisse „gut“ oder „sehr gut“ lauten, ändert daran nichts.
BAG, Urteil vom 18.11.2014, Aktenzeichen 9 AZR 584/13Einen Rechtsanspruch darauf gibt es nicht. Das Bundesarbeitsgericht hat 2012 entschieden, dass ein Arbeitgeber nicht gezwungen werden kann, Dank oder gute Wünsche auszusprechen.
Trotzdem ist das Fehlen ein deutliches Signal, weil die Formel in fast jedem Zeugnis steht. Personalabteilungen lesen das Fehlen als Distanzierung. Du kannst darum bitten, erzwingen kannst du es nicht.
BAG, Urteil vom 11.12.2012, Aktenzeichen 9 AZR 227/11Nein. Krankheiten, Fehlzeiten, eine Schwerbehinderung oder eine Schwangerschaft gehören nicht ins Zeugnis. Auch die Mitgliedschaft im Betriebsrat oder in einer Gewerkschaft darf nur mit deinem Einverständnis erwähnt werden.
Ausnahme: Eine sehr lange Abwesenheit darf genannt werden, wenn sie sonst ein völlig falsches Bild von der Beschäftigungsdauer ergäbe.
Der Anspruch verjährt regelmäßig nach drei Jahren zum Jahresende. In Arbeitsverträgen und Tarifverträgen stehen aber oft Ausschlussfristen von drei bis sechs Monaten, und danach ist Schluss.
Unabhängig davon kann der Anspruch verwirken, wenn du sehr lange wartest. Wenn dir etwas auffällt, melde dich also zeitnah.
Der erste Schritt ist fast immer ein sachliches Gespräch oder ein Schreiben an die Personalabteilung mit einem konkreten Änderungsvorschlag. Viele Formulierungen sind Gewohnheit und keine Absicht.
Hilft das nicht, ist die Rechtslage entscheidend: Für eine bessere Note als befriedigend musst du beweisen, dass deine Leistung besser war, etwa durch Beurteilungen, Zielvereinbarungen oder Zwischenzeugnisse. Eine Fachanwältin für Arbeitsrecht oder deine Gewerkschaft kann das einschätzen. Bei einer Rechtsschutzversicherung übernimmt die oft die Kosten.
Ein Zwischenzeugnis bekommst du während des laufenden Arbeitsverhältnisses, etwa bei einem Vorgesetztenwechsel, einer Versetzung, vor einer Elternzeit oder wenn du dich bewerben willst. Es ist genauso aufgebaut wie ein Endzeugnis, steht aber in der Gegenwartsform.
Ein gutes Zwischenzeugnis ist später ein starkes Argument, wenn das Endzeugnis plötzlich schlechter ausfällt. Der Arbeitgeber darf ohne Grund nicht davon abweichen.
Ja. Die Prüfung läuft vollständig in deinem Browser. Dein Zeugnistext wird nicht hochgeladen, nicht gespeichert und nicht an einen Server geschickt. Du kannst die Seite nach dem Laden sogar vom Netz trennen, sie funktioniert weiter.