Dateien und Texte

Was in einer Datei steckt, und ob ein Text von einem Menschen stammt.

Eine Datei enthält mehr, als man sieht. In einem Word-Dokument stehen Autor, Bearbeitungszeit und frühere Fassungen, in einem Foto oft der Ort. Wer eine Bewerbung, eine Kündigung oder einen Vertrag weiterschickt, schickt das mit.

Der zweite Teil betrifft die andere Richtung. Ein Text lässt sich auf Muster prüfen, die für maschinell erzeugte Sprache typisch sind. Sicher ist das nie, und die Seite sagt auch, warum.

Beides läuft vollständig in deinem Browser. Es wird nichts hochgeladen, und du kannst die Verbindung trennen und weiterarbeiten. Das ist bei diesen beiden Werkzeugen nicht nur eine nette Zusage, sondern der Kern der Sache. Ein Werkzeug, das verborgene Daten sichtbar macht, indem es die Datei zuerst auf einen fremden Server lädt, hätte das Problem nur verschoben.

Wer schnell nachsehen will, was in einer Datei steckt, öffnet sie hier und sieht in wenigen Sekunden Autor, Zeiten und Bearbeitungsspuren. Wer sie danach weitergeben will, weiß dann wenigstens, was mitgeht.

Werkzeuge

Worauf es ankommt

In Word steht mehr als der Text

Eine docx-Datei ist ein Archiv aus mehreren Dateien. Darin stehen Autor und letzter Bearbeiter, die Gesamtbearbeitungszeit, das Erstellungsdatum, oft der Name der Vorlage und manchmal Kommentare oder Änderungen, die jemand angenommen zu haben glaubte. Wer eine Bewerbung aus der Vorlage eines Bekannten baut, verschickt dessen Namen mit.

Fotos verraten den Ort

Handykameras schreiben Aufnahmezeit, Gerät und häufig die Koordinaten in die Datei. Beim Versand über manche Messenger fällt das weg, beim Versand per Mail oder beim Hochladen in ein Formular nicht. Wer ein Foto der Wohnung oder eines Dokuments verschickt, sollte vorher nachsehen.

Eine Schwärzung im PDF ist oft keine

Ein schwarzer Balken über einem Textabschnitt ist eine Zeichnung, kein Löschen. Der Text darunter bleibt in der Datei und lässt sich herauskopieren. Das gilt auch für Bereiche, die durch ein daraufgelegtes weißes Rechteck unsichtbar sind.

Bei der KI-Erkennung ist Sicherheit nicht zu haben

Kein Verfahren kann zuverlässig sagen, ob ein Text von einem Menschen stammt. Erkennbar sind nur Muster, die bei maschinell erzeugter Sprache häufiger vorkommen, etwa gleichmäßige Satzlänge und ein enger Wortschatz. Menschen, die sehr geordnet schreiben, fallen dabei fälschlich auf. Deshalb nennt das Werkzeug eine Neigung und kein Urteil, und niemand sollte darauf eine Entscheidung über eine Person stützen.